Das Meisje, Europa und die AfD

Unter dem Twitteraccount „AfD 4 Europe – Für ein Europa der Vaterländer @afd_Europe“ bereitet die AfD Twitterpropaganda für die Europawahl 2019 vor. Das Projekt ist offensichtlich noch im Anfangsstadium, die Aktivität ist (noch) überschaubar und ermöglicht darum einen genaueren Blick auf die Konzeption und Struktur eines im Aufbau befindlichen Agitationsnetzwerks.

Der Account @afd_Europe wurde 2015 angelegt und ist seit Oktober 2017 in der gegenwärtigen Funktion aktiv. In den ersten drei Januarwochen 2018 setzte er über 500 Tweets ab. Der Account selber ist weitgehend uninteressant, es ist ein reiner Verstärker, der fast ausschließlich Tweets des AfD-Universums retweetet. Interessant ist die einzige Liste, die dieser Account führt. Sie nennt sich AfD-EU-Projekte und versammelt z. Z. 89 höchst dubiose Einzelaccounts (Abb. 1). Die Twitteraccounts in dieser Liste haben Accountnamen nach dem Muster „afd_[Ländername in verschiedenen Schreibweisen] sowie diverse weibliche Bezeichnungen wie „Finninnen“. Ein Account nennt sich @AntiRassismus. Die Accounts beschreiben sich als „in X lebende Deutsche“, als „deutsch-X-Freundschaftsprojekt“ oder ähnliches.

Einige Europalistedieser Accounts haben mehrere Hundert Follower, andere nur um die 90 aus dem Umfeld der Listenmitglieder. Die Liste hat z. Z. 104 Abonnenten , darunter diverse AfD-Ortsvereine, Bundes- und Landtagsabgeordnete, große offizielle Parteiaccounts sowie die bekannten inoffiziellen AfD-Verstärkeraccounts. Sie ist unter den Listen des zentralen Parteiaccounts @AfD aufgeführt. Auffällig in der Abonnentenliste ist ein Cluster von Twitteraccounts, die sich in Variationen „antirassistisch“ nennen. Mit dieser Followerstruktur dürfte die Liste im blauen Parteiuniversum durchaus schon wahrgenommen werden.

Doch was sind das für „Länderaccounts“? Welche Konzeption steckt dahinter? Welche Inhalte speisen sie in den Nachrichtenfluss ihrer Abonnenten ein? Wer betreibt sie?

Konzeption

Die Gesamtkonstruktion der Europaliste erscheint wie der Versuch einer Umsetzung identitärer Programmatik in Social-Media-Strategie. Sie wirkt, als hätte jemand mit dem programmatischen Text „Unser Weg führt nach Europa“ der Identitären im Kopf eine Stelle als Social-Media Redakteur/-in angetreten.

„Wir wollen ein Europa der Vaterländer, der Regionen und Nationen, indem diese sich, unter Bewahrung aller Verschiedenheiten, zu einer höheren Einheit zusammenfinden.“ Und „Wir wollen, als indigene Jugend Europas, einen gemeinsamen Weg gehen und unser gemeinsames Erbe verteidige“ (aus: IB, o.J., I)

Viele der Einzelprofile tragen dieses völkische „Europa der Vaterländer“ im Header und Parolen wie die „autochthonen Europäer müssen zusammenhalten“ vor sich her. Das Cluster der sich in einem Akt dreister Begriffspiraterie „Antirassisten“ nennenden Accounts scheint passend dazu nach der Lektüre des programmatischen Textes „100% Identität – 0% Rassismus“ hinzugefügt worden zu sein. Hier nämlich heißt es:

Rassisten haben bei uns keinen Platz! Wir achten und schätzen alle Kulturen. (…). Zudem geht heute der größte Rassismus in unserem Land von migrantischen Banden gegen Deutsche aus. (aus: IB, o.J., II)

Schon bei einer ersten groben Durchsicht der Inhalte zeigt sich, dass diese Twitteraccounts erwartbar vor allem letztere Behauptung in Propaganda umsetzen.

Welche Inhalte speisen diese Accounts in den Nachrichtenfluss ein?

Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Textes hat die Europa-Liste zahlreiche Abonnenten unter den Landes- und Bundestagsabgeordneten, offiziellen und inoffiziellen Partei- und Unterstützeraccounts. Um eine genaueres Bild ihres Inputs zu bekommen, wurde die Aktivität der Liste vom 01. bis einschließlich dem 15. Januar 2018 vollständig erfasst und zunächst quantitativ ausgewertet. europaliste-quantiHierbei wurden nur die genuinen Listenaccounts berücksichtigt, also nicht die ebenfalls enthaltenen zentralen Accounts der AfD wie @afd und @afdkompakt. Diese Accounts setzten in 16 Tagen zusammen 360 Tweets ab, also etwas über 22 Tweets pro Tag, von denen die ganz überwiegende Mehrheit kommentarlose Retweets waren. Funktionell handelt es sich demnach um ein Netzwerk von Verstärkeraccounts, die anderen Twitterkonten zu höherer Resonanz verhelfen. Von den über 80 in Frage kommenden Accounts waren im Beobachtungszeitraum nur sechs in nennenswertem Umfang aktiv.

Wessen Stimme und welche Themen verstärkt die Europaliste?

Im Beobachtungszeitraum von 16 Tagen wurde von den Accounts der Europaliste mit 40 Retweets mit deutlichem Abstand am häufigsten der Account des westfälischen Bundestagsabgeordneten Udo Hemmelgarn verstärkt. Hemmelgarn ist ein leidenschaflicher Verfechter „alternativen Wissens“, kooperiert eng mit der „Wissensmanufaktur“, ist Gründungsmitglied eines „Vereins für politischen Dialog“ und Organisator „alternativer Wissenskongresse“ (siehe auch hier). Mit 14 bzw. 13 Retweets folgen die Konten des Oberhausener MdBs Uwe Kamann und der Ex-CDU-MdB Erika Steinbach. Die MdL Uwe Junge und Christian Loose erhalten je 10 Retweets. Die „Junge Freiheit“ wird in 16 Tagen 12 mal retweetet, eine nationalistische bosnisch-kroatische Nachrichtenseite namens Kamenjar und ein dubioses aggressiv islamfeindliches Medium namens „Voice of Europe“ wird 10 mal in den Nachrichtenstrom eingespeist.

Ebenso drei Accounts, die klar identitären Akteuren zuzurechnen sind (@reconquistaGermania, @DefendEvropa und @Martin_Sellner). Der amerikanische Alt-Right-Aktivist Jack Posobiec wird genauso verstärkt wie eine Gruppe explizit islamfeindlicher, der radikalen „Counter-Jihad“–Szene zuzurechnender Accounts, die von führenden Figuren der radikalsten amerikanischen und britischen islamfeindlichen Organisationen betrieben werden: Robert Spencer (@jihadwatchRS), Pamela Geller (@PamelaGeller), Brigitte Gabriel (@ACTBrigitte), Gatestone Institut (@GatestoneInst) und Paul Josef Watson (@PrisonPlanet). In den 16 Beobachtungstagen wurden diese letztgenannten Accounts von den beiden Twitteraccounts @afd_danmark und @afd_romania zusammen 8 Mal in das AfD-Universum weiterverbreitet.

Dass zudem noch eine ganze Armada von unbekannteren Einzelaccounts retweetet wird, hängt mit der thematischen Ausrichtung der Timelines zusammen. So wird anscheinend zu einzelnen Themen nachdem die offiziellen Äußerungen der AfD-Leute weiterverbreitet wurden, gesucht, wer im Twitteruniversum noch etwas Passendes dazu geäußert hat.

Inhaltlich beschäftigen sich die Europalisten-Accounts für einen außenstehenden Betrachter eher am Rande bis gar nicht mit europapolitischen Fragen. Das dominante Thema im Beobachtungszeitraum ist eine Dokumentation des Kinderkanals über die Beziehung einer jungen Deutschen zu einem syrischen Flüchtling. Die innere Logik dieses abgeschlossenen Diskursraumes ist jedoch eine andere. In der Timeline der Europalisten-Accounts kann man quasi in Echtzeit verfolgen, wie sich das Thema über die „zwangsbeitragsfinanzierte mulitkulti-verseuchte Islamisierungspropaganda“ und den „Untergang unserer Kultur durch die Vorbereitung deutscher Mädchen auf Ehen mit islamischen Invasoren“ hochschaukelt, durch einen 12 Jahre alten Ausschnitt aus der Serie „Lindenstraße“ ergänzt und als Beleg für längst vollzogene Islamisierung Deutschlands von amerikanischen islamfeindlichen Medien zurückgespiegelt wird. In einer von identitärer Ideologie geprägten Gedankenwelt ist die Causa #Kika quasi ein exemplarischer Kristallisationspunkt von „Europapolitik“, denn

Die von ihnen betonte Identität baut sich vor allem um das Bedrohungsszenario einer feindlichen kulturellen und religiösen Übernahme Europas durch massenhafte Einwanderung nicht-europäischer MigrantInnen herum auf. Ihr Hauptfeind ist dabei der Islam in Europa – und alle Menschen, die sie dieser Religion bzw. Kultur zuschreiben und ihr unterordnen. So gilt der politische Kampf der ‚Identitären‘ dem angeblich bevorstehenden, oder gar schon begonnenen, systematischen ‚Großen Austausch‘ der europäischen Bevölkerung durch migrantische Gruppen aus dem ‚islamischen Kulturkreis‘.“ (Mense, 2017, S. 229)

Die Debattenbeiträge der AfD-Abgeordneten, wie beispielhaft bei Beatrix von Storch, fügen sich dabei nahtlos in diesen Diskurs ein, sie verknüpfen die Erzählstränge von „staatlicher Lenkung“, „Islamisierung“ und „Unterwerfung Deutschlands“.

Wer betreibt diese Accounts?

Der zentrale Account @afd_Europe gibt an in Brüssel ansässig zu sein und „AfD-Projekte“ zu vernetzen. Die Twitter-Bios kommen vor allem in der Zusammenschau aller 89 Accounts in der Europaliste geradezu lächerlich unglaubwürdig daher. Fragen wirft auch der Umstand auf, dass es zu den einzelnen Ländern jeweils eine Vielzahl von Accounts gibt. Einerseits kann eine solche Konstruktion durch vorgetäuschte Vielstimmigkeit die Verstärkerwirkung erhöhen, andererseits erfordert sie einen erhöhten Betreuungsaufwand. Naheliegend ist bei genauerer Betrachtung, dass es sich um ein Bündel „ererbter“ oder gekaufter und umbenannter Accounts handelt. Dafür spricht, dass einige der Accounts schon mehrere Jahre alt sind und mehrere Hundert Follower haben. Die vier im Beobachtungszeitraum aktivsten Accounts wurden darum noch einmal en detail analysiert.

Der Account @Afd_Danmark ist seit Mai europaliste-danmark2015 bei Twitter, hat 493 Follower und beginnt im Oktober 2017 in der aktuellen Mission zu twittern. Er setzt in den 3,5 Monaten seitdem 1223 Tweets ab. @AfD_Romania ist seit Mai 2015 bei Twitter, hat 565 Follower und beginnt in der aktuellen Mission am 6. Oktober 2017 zu twittern. Seitdem 1701 Tweets. Er twittert gelegentlich auf Rumänisch. Der Account @AntiRassismus ist seit Juni 2014 bei Twitter. Bis zum 20.07.2014 – während der Fußballweltmeisterschaft – twittert er über Rassismus im Fußball. Der nächste vorhandene Tweet hat AfD-Bezug und stammt dann vom 01. Oktober 2017, seitdem 298 Tweets, zur Zeit 695 Follower. Eine Stichprobe bei anderen Listenaccounts zeigt, dass bei vielen der Accounts eine Lücke von 2 – 3,5 Jahren zwischen einer ersten Aktivitätsphase und einer Reaktivierung zwischen Oktober und Dezember 2017 klafft. Ob sie zwischenzeitlich geschlummert haben oder alle Tweets im fehlenden Zeitraum gelöscht wurden ist nicht rekonstruierbar.

Das Meisje

Beispielhaft für dieses Muster und besonders auffällig ist der Account @HollandsMeisjes. Das Profilbild des „Meisjes“ stammt von einer Seite mit freien Downloadbilder. Dieses Model mit derselben Bluse findet sich in ähnlichen Posen vielfach im Netz. Das Meisje ist seit Juni 2014 bei Twitter, sie hat es in dieser Zeit mit 460 Tweets auf 367 Follower gebracht. Bis Juli 2014 (Fußballweltmeisterschaft) twittert sie zunächst eine Mischung aus Fußball und „StoppPädophilie“-Tweets. Sie steht in dieser Zeit schon mit den heutigen Accounts @AfD_Slovenija und @Niederlaenderin in Kontakt und retweetet bspw. @rumaenierinnen oder @belgierin (siehe Screenshot). Es folgen einige Posts über Kindesmissbrauchsfälle und Agitation gegen Sebastian Edathy. Die letzte Aktivität ist ein Retweet am 16. Juli 2014. Dann kommt das Meisje am 29.12.2017 wieder hinter dem Deich vor und beginnt erneut zu twittern. Ob der Account 3,5 Jahre brach lag oder alle Tweets gelöscht wurden lässt sich nicht feststellen.

Der dokumentierte Screenshot zeigt auch, dass das Meisjeeuropaliste-sc1 in seiner ersten Aktivitätsperiode eine #followback Strategie verfolgte, d.h. aktiv und gezielt an der Maximierung der Followerzahlen arbeitete. Dies ist ein Verfahren, dass von dem AfD-Scheinriesen-Account @balleryna bekannt ist. Einige der 20 „Frauenaccounts“ in der Europaliste wurden wie das Meisje 2014 während der Fußballweltmeisterschaft kreiert und kannten sich schon damals gegenseitig. Große Ähnlichkeit weisen im Übrigen auch die außerhalb dieser Liste agierenden Accounts @Algerierin, @Schweizerinnen und der zwischenzeitlich gesperrte Account @juedinnen auf. Die Gesamtschau der „Frauen“- und „Länder“-Accounts lässt vermuten, dass es sich um ältere Accounts handelt, die ähnlich wie die Balleryna von AfD-Betreibern übernommen und umbenannt wurden, oder dass der oder die früheren Betreiber heute im Dienst der AfD twittern.

Die Europaliste auf AfD-Tour

Dass die Aktivitäten dieses Verstärkernetzwerks von „europäischen“ Fake-Accounts, das kurz nach der Bundestagswahl seine Tätigkeiten aufnahm, in der AfD nicht nur bekannt sind, sondern auch von hochrangigen Parteivertretern unterstützt werden zeigen mehrere Tweets aus dem Oktober und Dezember 2017.

Zunächst postet am 25. Oktober die „Junge Alternative NRW“ und bedankt sich bei der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und im Bundestag. europaliste-dankDieser Tweet wird als „Besuch von AfD-Fans aus Rumänien, Dänemark und NRW“ von der Berliner AfD-Fraktion weiterverbreitet. Es folgt ein Dankeschön für die Gastfreundschaft von @AfD_Danmark mit dem gleichen Ausgangstweet. (siehe Screenshot). Die auf den Bildern zu sehende Reisegruppe posiert auch mit Jörg Meuthen und Sebastian Schulze (schließlich noch für einen Werbetweet des zentralen Twitteraccounts der Bundespartei (@AfD) vor und im Bundestag.

Schließlich bedankt sich am 26. Oktober 2017 die gleiche namenlose junge Frau, die in den dokumentierten Tweets zuvor als Vertreterin der JA Nordrhein-Westfalen bzw. des rumänisch-dänisch-nordrheinwestfälischen Gemeinschaftsprojektes auftrat, im Namen „des Social-Media-Teams des Accounts @AfDwirkt  für die Gastfreundschaft der Bundestagsfraktion.

Ist also eigentlich „@AfDwirkt“ der Betreiber der Fake-Accounts?

Wer genau diesen mit über 31 Tausend Followern sehr großen, Account „@AfDwirkt“ betreibt, ist unklar. Er verlinkt direkt auf eine offizielle AfD-Seite, wird aber nicht unter den verifizierten Accounts der AfD gelistet. Der Account ist Mitglied einer Vielzahl von Listen, darunter etliche #FollowBack-Listen. Das Team von „AfDwirkt“ hat jedenfalls eine namenlose blonde Teamleiterin, die auf dem Bundesparteitag der AfD im Dezember mit jedem, der nicht bei drei auf dem Baum war, mit ihrem obligatorischen blauen T-Shirt für ein Foto posierte und Einladungen in Landtagsfraktionen sammelte. Ob sie identisch mit dem Jörg Meuthen im Namen von „AfDwirkt“ gratulierender „jungen Gast“ ist, lässt sich wegen der unterschiedlichen Fotoperspektiven nicht mit Sicherheit sagen.

Der namenlose blonde  „junge Gast“ ist jedoch klar als Vertreterin einer Gruppe namens „Junges Deutschland“ identifizierbar. Wie der archivierte Link zeigt, wird diese Gruppe, die beim Bundesparteitag ebenfalls Einladungen in die AfD-Fraktionen sammelte und auf Twitter unter dem Account „@StopPaedophilia“ auftaucht, hier wiederum von Sebastian Schulze (s.o.) promotet. Bei „@StopPaedophilia“ handelt es sich um einen Account, der sein Twitterleben im Jahr 2011 mit der Suche nach „hot boys“ begann, dann jahrelang per #FollowBack Follower sammelte, bevor er über eine geradezu wahnhafte Beschäftigung insbesondere mit den Verfehlungen der Politiker Edathy und Beck zu einem der größten Twitterverstärker für das Narrativ von den Grünen als „Partei der Pädophilen“ im AfD-Universum seine Heimat fand. Dass in den FollowBack-Jahren immer wieder die obligatorische Balleryna in den Mentions auftaucht, mag da nicht mehr verwundern.

Spätestens an dieser Stelle kommen dem außenstehenden Betrachter doch so einige Fragen. Was bezweckt diese Partei mit einem solchen Irrsinn? Für wie blöd muss man das Twitteruniversum halten, dass man über 90 derart offensichtliche Fakeprofile anlegt und mit der immer gleichen Propaganda bespielt? Warum kooperiert eine Partei mit derart absonderlichen Partnern? Wie sieht diese Kooperation im Übrigen genau aus? Werden die Europa-Accounts und „@AfDwirkt“ von der AfD finanziert? Zwitschern sich Freiwillige die Finger wund? Oder agieren hier ein weiteres Mal – wie im Fall des „Vereins zur Erhaltung der Rechtstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“ – offiziell „unabhängige“ Wahlkampfhelfer?

Update, 24.01.2018: Keine 24 Stunden nach Veröffentlichung dieses Textes wurde die „Europaliste“ gelöscht. Hier die Archivierung von @Afd_Europe MIT Liste (Kopfleiste, oben rechts) und hier kurz darauf OHNE Liste. Die einzelnen Accounts sind noch vorhanden.

Quellen:

Identitäre Bewegung (IB) (o. J., I): Unser Weg führt nach Europa. Online verfügbar unter https://identitaerebewegung.wordpress.com/positionierungen/unser-weg-fuhrt-nach-europa/, zuletzt geprüft am 16.01.2018.

Identitäre Bewegung (IB) (o. J., II): 100% Identität – 0% Rassismus. Online verfügbar unter https://identitaerebewegung.wordpress.com/positionierungen/100-identitat-0-rassismus/, zuletzt geprüft am 16.01.2018.

Literatur:

Mense, Thorsten (2017): „Jugendliche ohne Migrationshintergrund“. Ethnische Identität und völkischer Nationalismus bei den Identitären. In: Goetz, J., Sedlacek, J. M., Winkler, A. (Hrsg.): Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der rechtsextremen „Identitären“. Hamburg: Marta Press

 

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